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Die mit Abstand häufigste Ursache dafür, dass ein Unternehmen in eine Krise gerät, ist ein unzureichendes oder gänzlich fehlendes Controlling. Mangelnde Kostentransparenz führt zu falscher Kalkulation und dazu, dass die Preispolitik nicht stimmt. Ist keine Liquiditätssteuerung vorhanden, sind böse Überraschungen vorprogrammiert, wenn wichtige Zahlungen anstehen. Wird auf eine auch nur einfache Planung verzichtet, gibt es keine Möglichkeit zu erkennen, dass das Unternehmen auf eine Krise zuläuft, bevor es zu spät ist. Dies sind nur einige der Szenarien, die regelmäßig und zwangsläufig in einer wirtschaftlichen Schieflage enden.
Konsequenz ist aber, dass einerseits ein funktionierendes Controlling Krisen verhindern kann. Und dass es andererseits die entscheidende Rolle spielt, um eine Krise zu beseitigen. Denn wie sollen Zahlen verbessert werden, wenn man die Zahlen gar nicht genau kennt?
Der erste Schritt zur Bewältigung einer Unternehmenskrise ist, diese überhaupt einmal einzugestehen. Dann muss rasch gehandelt werden. Zunächst müssen die Krisenursachen bestimmt werden. Dabei hilft die Buchhaltung wenig, denn sie zeigt nur, dass etwas nicht stimmt. Wo es hakt, das findet nur das Controlling heraus. Denn es diagnostiziert alle Bereiche des Unternehmens und findet heraus, wo Verluste entstehen. Ohne diese Informationsgrundlage, ohne eine genaue Kenntnis der Zusammenhänge im Unternehmen und deren zahlenmäßiger Darstellung ist es unmöglich, einen als krisenfrei definierten Zustand zu erreichen.
In Unternehmen, die in oder kurz vor einer Krise sind, setzen wir unsere Controlling-Instrumente sehr gezielt ein, um schnellstmöglich aussagekräftige Zahlen zu erhalten, die Krisenursachen aufzuzeigen und die notwendigen Maßnahmen einzuleiten, um wieder auf den richtigen Kurs zu kommen. Keine ausschweifenden Konzepte, keine langen Reden, sondern schnelles und konsequentes Handeln. |
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